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Arbeitslosigkeit, ein Unfall oder eine längere Krankheit, solche Situationen treten oft unerwartet ein und können schnell zur finanziellen Belastung werden. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit der eigenen Absicherung zu beschäftigen und mögliche Risiken realistisch einzuschätzen.
Es gibt verschiedene Wege, dich für Krisenzeiten gut aufzustellen. Das können staatliche Leistungen sowie Versicherungen bis hin zu persönlichen Rücklagen sein. Welche Kombination für dich sinnvoll ist, hängt stark von deiner Lebenssituation, deinem Beruf und deinen Zukunftsplänen ab. Genau deshalb lohnt es sich, nicht nur oberflächlich hinzuschauen, sondern sich mit den eigenen Bedürfnissen auseinanderzusetzen.
Viele Menschen möchten sich nicht damit beschäftigen, weil es unangenehm erscheint. Doch dadurch übernimmst du Verantwortung für deine Zukunft und gewinnst mehr Sicherheit. Wenn du dich informierst, kannst du im Ernstfall gelassener reagieren und bleibst finanziell handlungsfähig und wirtschaftlich eigenständig.
Doch nicht immer lässt sich alles vorhersehen und absichern. Für diesen Fall greifen verschiedene Sozialleistungen. Welche dir im Ernstfall zustehen und wie du sie beantragen kannst, erfährst du ebenfalls hier.
Arbeitslosigkeit
Hier kannst du dich über die dir zustehenden finanziellen Leistungen bei Arbeitslosigkeit sowie über Unterstützungsangebote bei der Jobsuche informieren. Sollte das Arbeitslosengeld nicht reichen, um deine Lebenshaltungskosten zu decken, kannst du unter bestimmten Voraussetzungen weitere Leistungen wie Wohngeld erhalten.
Du bist auf der Suche nach Arbeit und benötigst Arbeitslosen- oder Bürgergeld? Auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit erhältst du Informationen zu den Themen Arbeitslosigkeit und Arbeitssuche. Hier findest du Erklärungen und weiterführende Links zu Arbeitslosengeld sowie Bürgergeld, aber auch zu Unterstützungsangeboten bei der Jobsuche. Zudem bietet die Webseite der Agentur für Arbeit Fragen und Antworten zum Thema „Arbeitslosengeld: Anspruch, Höhe und Antrag“. Auf der Informationsseite werden Begriffe erklärt, Antworten zu häufig gestellten Fragen gegeben und Merkblätter sowie Broschüren zum Thema Arbeitslosigkeit bereitgestellt.
Was, wenn das Arbeitslosengeld zum Leben nicht reicht? In diesem Fall kommen zusätzlich Wohngeld, Kinderzuschlag oder Bürgergeld infrage. Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine Informationsseite mit Merkblättern zu den einzelnen staatlichen Leistungen. Du erfährst unter anderem, ob du einen Anspruch hast, was als Einkommen und Vermögen zu berücksichtigen ist und wo du die Anträge stellen kannst.
Die Stellensuche und Bewerbung können sehr herausfordernd sein. Wie schreiben Unternehmen heute aus? Was gehört in deine schriftliche Bewerbung und wie überzeugst du in einem Vorstellungsgespräch? All diese Fragen beantwortet die Bundesagentur für Arbeit auf ihrer Informationsseite zum Bewerbungstraining.
Schätzfrage
Wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Deutschland, also der Anteil der Arbeitslosen an allen Erwerbspersonen?
Die Antwort ist falsch.
Die Arbeitslosenquote liegt seit 2024 bei rund 6 Prozent, mit monatlichen Abweichungen.
Die Antwort ist richtig.
Die Arbeitslosenquote liegt seit 2024 bei rund 6 Prozent, mit monatlichen Abweichungen.
Die Antwort ist falsch.
Die Arbeitslosenquote liegt seit 2024 bei rund 6 Prozent, mit monatlichen Abweichungen.
Wiedereinstieg nach längerer Auszeit
Wie du nach einer längeren Auszeit (ob freiwillig, durch Arbeitslosigkeit oder aufgrund einer Krankheit) wieder in das Berufsleben einsteigen kannst, erfährst du hier.
Du willst nach einer kurzen oder langen beruflichen Auszeit wieder in das Berufsleben einsteigen? Mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit wichtige Informationen für einen gelungenen Wiedereinstieg. Dabei werden verschiedene Wege aufgezeigt, je nachdem, ob du in deinen bisherigen Beruf zurückkehren möchtest oder ob du eine neue berufliche Orientierung suchst.
Auf der Informationsseite des Bundesministeriums für Gesundheit wird anschaulich erklärt, wie die stufenweise Wiedereingliederung nach einer längeren Krankschreibung bei deinem Arbeitgeber funktioniert. Dies wird auch als Hamburger Modell bezeichnet. Dabei steigst du wieder langsam in den Beruf ein, zum Beispiel erst mit wenigen Stunden, die nach und nach erhöht werden. Zusätzlich erfährst du, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie das Ganze rechtlich im Sozialgesetzbuch verankert ist.
Schätzfrage
Wie viele Tage sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich pro Jahr krankgemeldet?
Die Antwort ist falsch.
2024 waren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich 14,8 Arbeitstage krankgemeldet. In Deutschland besteht im Krankheitsfall ein Anspruch auf Lohnfortzahlung in voller Höhe durch den Arbeitgeber. Dieser Anspruch besteht in der Regel für maximal sechs Wochen pro Jahr. Danach zahlen die Krankenkassen Krankengeld. Bei der Berechnung werden nur Krankmeldungen erfasst, die eine Abwesenheitsdauer von drei Tagen überschreiten. Die Zahl der Krankheitstage dürfte also faktisch höher liegen.
Die Antwort ist falsch.
2024 waren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich 14,8 Arbeitstage krankgemeldet. In Deutschland besteht im Krankheitsfall ein Anspruch auf Lohnfortzahlung in voller Höhe durch den Arbeitgeber. Dieser Anspruch besteht in der Regel für maximal sechs Wochen pro Jahr. Danach zahlen die Krankenkassen Krankengeld. Bei der Berechnung werden nur Krankmeldungen erfasst, die eine Abwesenheitsdauer von drei Tagen überschreiten. Die Zahl der Krankheitstage dürfte also faktisch höher liegen.
Die Antwort ist richtig.
2024 waren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland durchschnittlich 14,8 Arbeitstage krankgemeldet. In Deutschland besteht im Krankheitsfall ein Anspruch auf Lohnfortzahlung in voller Höhe durch den Arbeitgeber. Dieser Anspruch besteht in der Regel für maximal sechs Wochen pro Jahr. Danach zahlen die Krankenkassen Krankengeld. Bei der Berechnung werden nur Krankmeldungen erfasst, die eine Abwesenheitsdauer von drei Tagen überschreiten. Die Zahl der Krankheitstage dürfte also faktisch höher liegen.
Unfälle und Berufsunfähigkeit
Unfälle und Krankheiten passieren unvorhergesehen. Wie du abgesichert bist und wie du durch eine Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung vorsorgen kannst, erfährst du hier.
Du fragst dich, welche Unterstützung dir bei unvorhersehbaren Ereignissen wie einem Unfall zusteht? Die Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bietet Informationen zu den Aufgaben, Leistungen und der Finanzierung der gesetzlichen Unfallversicherung. Zu den Themen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten informieren weiterführende Links.
Was passiert, wenn du aus körperlichen oder psychischen Gründen deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst? Wie kannst du dich finanziell absichern und worauf solltest du achten? Auf dieser Informationsseite wird erklärt, was eine Berufsunfähigkeitsversicherung leistet und was zu beachten ist, wenn du eine solche Versicherung abschließen willst.
Mythos
„Ich halte die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit für sehr gering, vor allem in meinem Beruf.“
Die Antwort ist falsch.
Jede vierte Arbeitnehmerin bzw. jeder vierte Arbeitnehmer wird im Laufe seines Erwachsenenlebens zumindest zeitweise berufsunfähig. Dabei kommt es auch weniger auf den Job an, den eine Person ausübt: Fast 38 Prozent der Ursachen für eine Berufsunfähigkeit im Jahr 2024 sind psychische Leiden oder Nervenkrankheiten, wie z. B. Burnout oder Depressionen.
Die Antwort ist richtig.
Jede vierte Arbeitnehmerin bzw. jeder vierte Arbeitnehmer wird im Laufe seines Erwachsenenlebens zumindest zeitweise berufsunfähig. Dabei kommt es auch weniger auf den Job an, den eine Person ausübt: Fast 38 Prozent der Ursachen für eine Berufsunfähigkeit im Jahr 2024 sind psychische Leiden oder Nervenkrankheiten, wie z. B. Burnout oder Depressionen.
Soziale Absicherung im Ernstfall
Krankheiten und Unfälle können dazu führen, dass eine Rückkehr in die Berufswelt nur eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich ist. Welche Leistungen dir in diesem Fall zustehen und wie du sie beantragen kannst, erfährst du hier.
Wenn du aus körperlichen oder psychischen Gründen deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst und auf Pflege angewiesen bist, kannst du unter Umständen Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen. Der Flyer „Pflegebedürftig. Was nun?“ des Bundesministeriums für Gesundheit gibt dir einen ersten Überblick zu den ersten Schritten im Pflegefall. Du findest hier Informationen über die verschiedenen Pflegegrade sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.
Du bist aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeitsfähig? Dann kann eine Rente wegen voller Erwerbsminderung dein Einkommen ersetzen. Du kannst noch einige Stunden täglich arbeiten? In diesem Fall ergänzt die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung dein Einkommen, das du selbst noch erzielst. Ob du Anspruch hast und wie du die Erwerbsminderungsrente beantragen kannst, erfährst du auf der Informationsseite der Deutschen Rentenversicherung.
Mythos
„Bevor ich Arbeitslosengeld 1 bekomme, müssen meine Ersparnisse aufgebraucht sein.“
Die Antwort ist falsch.
Das Arbeitslosengeld 1 (ALG 1) ist eine Versicherungsleistung. Sie rechtfertigt sich durch die geleisteten Beiträge während der Zeit einer sozialversicherungspflichtigen Anstellung. Ersparnisse werden deswegen beim Arbeitslosengeld nicht beachtet und haben keinen Einfluss auf die Höhe oder die Dauer des ALG 1.
Die Antwort ist richtig.
Das Arbeitslosengeld 1 (ALG 1) ist eine Versicherungsleistung. Sie rechtfertigt sich durch die geleisteten Beiträge während der Zeit einer sozialversicherungspflichtigen Anstellung. Ersparnisse werden deswegen beim Arbeitslosengeld nicht beachtet und haben keinen Einfluss auf die Höhe oder die Dauer des ALG 1.
An alles gedacht?
Du weißt, wo du Fragen und Antworten zum Thema Arbeitslosengeld erhältst?